Eine DSGVO-konforme Website ist keine Kür, sondern Pflicht — Bußgelder starten bei 10.000 € auch für kleine Unternehmen. Diese Checkliste zeigt dir Schritt für Schritt, was du prüfen und umsetzen musst. Du brauchst dafür keinen Anwalt — die meisten Punkte erledigst du selbst in einem Nachmittag.
Was du bekommst:
✓Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner korrekt umsetzen
✓Google Analytics, Fonts und externe Dienste DSGVO-konform einbinden
✓Kontaktformular, E-Mail-Marketing und Dritt-Dienste absichern
DSGVO-Pflichten: Checkliste Teil 1
Impressum vollständig: Name, Adresse, E-Mail, Telefon, ggf. USt-IdNr. — mit Impressum-Generator von e-recht24.de erstellen
Cookie-Consent korrekt: Kein Opt-Out sondern Opt-In — Borlabs Cookie (WordPress) oder Usercentrics für technisch korrekte Einwilligung
Google Fonts lokal hosten: Schriften herunterladen und per CSS lokal einbinden — externe Verbindung zu Google-Servern ist nicht DSGVO-konform
Kontaktformular absichern: Hinweistext unter Formular ("Daten werden nur zur Anfragenbearbeitung genutzt") + SSL-Verschlüsselung sicherstellen
DSGVO-Pflichten: Checkliste Teil 2
Google Analytics korrekt: IP-Anonymisierung aktivieren + Cookie-Consent-Integration + Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit Google abschließen
Newsletter mit Double-Opt-In: Einwilligung protokollieren (Zeitstempel + IP) — Mailchimp und CleverReach machen das automatisch
Auftragsverarbeiter dokumentieren: Liste aller Dienstleister die Kundendaten verarbeiten (Hosting, E-Mail, CRM) mit AVV-Nachweis
Löschkonzept erstellen: Wann werden welche Daten gelöscht? Kontaktanfragen nach 6 Monaten, Kunden nach 10 Jahren (Steuerrecht)
Datenpanne-Prozess festlegen: Bei Datenleck innerhalb 72 Stunden an Datenschutzbehörde melden — Kontakt der Landesbehörde notieren
Häufige Fragen
Brauche ich wirklich einen Datenschutzbeauftragten?
Erst ab 20 Personen die regelmäßig personenbezogene Daten verarbeiten oder bei sensiblen Datenkategorien. Für die meisten kleinen Websites nicht Pflicht.
Was droht bei DSGVO-Verstößen?
Bußgelder bis 20 Mio. € oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für KMU sind Bußgelder von 5.000–50.000 € bei schwerwiegenden Verstößen realistisch.
Ist mein WordPress-Blog auch DSGVO-pflichtig?
Ja, sobald du EU-Nutzer hast. Auch ein privater Blog muss Impressum und Datenschutzerklärung haben wenn er regelmäßig betrieben wird.