Freiberufler-Vertrag: Vorlage und wichtige Klauseln

Ein guter Vertrag schützt dich vor Zahlungsausfällen, Scheinarbeitsverhältnissen und endlosen Scope-Creeps. Hier erfährst du welche Klauseln wirklich wichtig sind und wie du einen rechtssicheren Freiberufler-Vertrag aufbaust.

Was du bekommst:

  • Pflichtklauseln die jeden Freelancer absichern
  • Scheinselbstständigkeit: So vermeidest du das Risiko
  • Scope-Creep verhindern: Change-Request-Klausel

Aufbau des Freiberufler-Vertrags

  • Präambel: Parteien, Vertragsgegenstand, Auftraggeber-/Auftragnehmer-Rolle klar definieren
  • Leistungsbeschreibung: Genaues Scope-Dokument als Anhang — was ist inkludiert, was nicht

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Häufige Fragen

Muss ein Freiberufler-Vertrag notariell beglaubigt werden?

Nein — Freiberufler-Verträge sind formfrei und auch mündlich gültig. Schriftlich ist aber dringend empfohlen. E-Mail-Bestätigung reicht als Nachweis.

Was ist Scheinselbstständigkeit und wie vermeide ich sie?

Scheinselbstständigkeit liegt vor wenn du wie ein Angestellter arbeitest (feste Arbeitszeiten, nur ein Auftraggeber, persönliche Weisungen). Folge: Nachzahlung von SV-Beiträgen für Jahre.

Wann sollte ich einen Anwalt für den Vertrag hinzuziehen?

Bei Verträgen über 5.000 €, internationalen Kunden oder sensibler Branchen (Medizin, Recht, Finanzen) ist anwaltliche Prüfung sinnvoll — Kosten ca. 200–500 €.